Innovation, Reformation, Revolution: Christliche Aufbrüche und ihr Kontext


Sechs Vorlesungen, jeweils Mittwoch, 16.9. bis 21.10.2026; 18.15 bis 19.45 Uhr, Raum HSG 01-013 und online


Es beginnt unscheinbar, doch am Ende ist vieles anders. Religiös motivierte Reformbewegungen und gesamtgesellschaftliche Umgestaltungen sind eng miteinander verbunden. Die Vorlesungsreihe verfolgt sechs Momente, in denen das Christentum seine Zeit und sein Umfeld mitformte – von den sozialen Sprengkräften der urchristlichen Gemeinden über die radikale Armutsprovokation des Franziskus bis zur stillen Selbsterneuerung der
katholischen Kirche nach der Reformation. Welche gesellschaftlichen, politischen und geistigen Kräfte trieben diese Aufbrüche an? Und was bleibt, wenn der Staub sich legt? Sechs Vorlesungen, sechs Epochen, ein roter Faden: die kreative und bisweilen explosive Wechselwirkung zwischen religiösem Impuls und historischem Kontext.

Frauen, Sklaven, Heiden: Jesus von Nazareth und die urchristlichen Gemeiden

16. September 2026
Unterlagen zur Vorlesung, PDF

Die Anfänge des Mönchtums: Die Wüstenväter und Benedikt von Nursia

23. September 2026
Unterlagen zur Vorlesung, PDF

Die Provokation der Armut: Fraziskus und die Entstehung der Bettelorden

30. September 2026

Friedfertige Revolutionäre: Die Täuferbewegung

7. Oktober 2026

Der heimliche Umbruch: Die Erneuerung der katholischen Kirche in der Gegenreformation

14. Oktober 2026

The promised Land: Das Christentum in den USA

21. Oktober 2026

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Bildlegende: Das älteste Bild Franziskus' von Assisi (1182-1226)