Das Paradies: Himmel, Utopie und das Schlaraffenland
Vier Vorlesungen, jeweils Freitag, 27.2. bis 20.3.2026; 09.30 bis 11 Uhr, Katharinensaal (Katharinengasse 11, im Stadtzentrum)
Ein ewig blühender Garten des Friedens und des vollkommenen Glücks: Das Paradies hat seinen festen Platz in der menschlichen Vorstellung, sowohl als urzeitlicher Heilsort am Anfang der Schöpfung wie auch als Destination im Anschluss an die irdische Existenz.
Zugleich existieren innerweltliche Paradieskonzepte, die das Bild einer positiven und harmonischen Parallelwelt zeichnen, die durch lange Reisen, menschliche Schaffenskraft oder Meditation erreicht werden kann. Ist die Welt nun ein Ort „jenseits von Eden“ – oder leben wir bereits im Paradies, ohne es bemerkt zu haben?
Eine fortwährende künstlerisch-intellektuelle Inspirationsquelle ist zudem die Frage nach der Ausgestaltung des Paradieses, bei der ökologische Aspekte dominieren. Allen Para-diesvorstellungen gemeinsam ist die Hoffnung auf einen Lebensraum, in dem eine harmonische Koexistenz von Menschen, Tieren und Pflanzen möglich ist. Paradiesisch!
