Oft gehört und nie gelesen.

Philosophisch-literarische Meisterwerke und ihre religiösen Dimensionen

Vier Vorlesungen, jeweils Freitag, 23.2. bis 15.3.2024; 09.30 bis 11 Uhr, Katharinensaal (Katharinengasse 11, im Stadtzentrum)

Es gibt sie, diese berühmten Bücher: Man wollte sie lesen, aber tat es nicht. Und so lagern sie unbesehen in Regalen und auf Nachttischen.
Aus guten Gründen. Entweder setzen sie viel Vorwissen aus längst vergangenen Epochen voraus, wie Mark Aurels Selbstbetrachtungen. Oder sie sind kryptisch geschrieben, wie Nietzsches Zarathustra. Oder sie sind sonstwie aus der Zeit gefallen, wie Defoes Robinson. Oder sie vereinigen alle vorgenannten Eigenschaften, wie Dantes Commedia.
Die Vorlesung wird vier Meisterwerke vorstellen, den Kontext ihrer Entstehung beleuchten und dabei besonders die theologisch-religiösen Hintergründe erläutern.
Man wird feststellen, dass diese bekannt-unbekannten Bücher erstaunliche Gegenwartsrelevanz haben, wie Mark Aurels Selbstbetrachtungen. Dass sie ein faszinierendes Leseerlebnis sind, wie Nietzsches Zarathustra. Dass sie mit ihrer Genialität zurecht ein literarisches Monument geworden sind, wie Defoes Robinson. Und dass sie irgendwie alle diese Eigenschaften haben, wie Dantes Commedia.
Und eines Tages liest man sie dann doch.

Dante, Göttliche Komödie

23. Februar 2024
Unterlagen zur Vorlesung

Mark Aurel, Selbstbetrachtungen

1. März 2024
Unterlagen zur Vorlesung

Defoe, Robinson Crusoe

8. März 2024
[Unterlagen zur Vorlesung]

Nietzsche, Also sprach Zarathustra

15. März 2024
[Unterlagen zur Vorlesung]

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Bildlegende: Dante und sein Werk, Santa Maria del Fiore, Florenz (1465), Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Divine_Comedy#/media/File:Dante_Domenico_di_Michelino.jpg