Die Odyssee. Ein theologischer Blick auf das Epos Homers

Vier Vorlesungen, jeweils Freitag, 25.2. bis 18.3.2022; 09.30 bis 11 Uhr, Katharinensaal (Katharinengasse 11, im Stadtzentrum)

Das Epos des griechischen Dichters Homer schildert die Heimkehr des Kriegers und Königs Odysseus nach der Schlacht um Troja sowie die Situation in seiner Familie und auf der Insel Ithaka während der Abwesenheit des Familienoberhaupts und Inselherrschers. Das in Versform verfasste Werk umfasst 24 Gesänge. Die berühmte Irrfahrt – die sprichwörtlich gewordene Odyssee – wird von Odysseus selbst in drei Gesängen erzählt. Ein Mann, der auf dem offenen Meer dem wechselhaften Wirken von Göttern, Menschen und Naturgewalten ausgesetzt ist und an fremden, gefahrvollen und manchmal paradiesischen Orten angespült wird: Ein Synonym für die menschliche Existenz? Sicher ist, dass die Odyssee weit mehr als die Erlebnisse des Odysseus erzählt. Explizit und implizit klingen im Epos grosse Themen an: Die Verbindung von Mann und Frau, die Beziehung zwischen Kindern und Eltern, aber auch die Frage, ob und auf welche Art göttliche Mächte das Schicksal der Menschen bestimmen.

Zum Einstieg: Der listenreiche Odysseus und die heilige Gastfreundschaft

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18. März 2022
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*Bildlegende: Odysseus und die Sirenen, ca. 500 v.Chr. (British Museum); Quelle: https://it.m.wikipedia.org/wiki/File:Odysseus_Sirens_BM_E440_n2.jpg, via Wikimedia Commons